Wärmepumpe: Wann sie sich lohnt — und wann nicht
Die Wärmepumpe ist effizient, aber nicht in jedem Haus gleich. Entscheidend sind Dämmstandard, Heizsystem und der Strompreis.
Es kommt auf die Jahresarbeitszahl an
Die Effizienz einer Wärmepumpe misst die Jahresarbeitszahl (JAZ): Wie viel Wärme entsteht je Kilowattstunde Strom. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Fußbodenheizung erreicht typischerweise JAZ 3,8, im schlecht gedämmten Altbau mit alten Heizkörpern eher 2,7 (Quelle Fraunhofer ISE).
Wann sie sich rechnet
- Gut geeignet: Neubau oder saniertes Haus, Flächenheizung, niedrige Vorlauftemperatur.
- Genauer prüfen: unsanierter Altbau mit kleinen Heizkörpern — hier lohnt sich oft erst eine Teilsanierung.
Betriebskosten senken
Der größte Hebel nach der JAZ ist der Strompreis. Mit dynamischem Tarif und PV-Nutzung läuft die Wärmepumpe bevorzugt dann, wenn Strom günstig ist. Ein Energiemanager übernimmt das automatisch und senkt die Betriebskosten spürbar.
Förderung
Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) sind je nach Konstellation bis zu 70 Prozent Zuschuss möglich. Konditionen jährlich prüfen.
Im Wärmepumpen-Rechner siehst du JAZ, Strombedarf und Betriebskosten für dein Haus.
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