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WÄRMEPUMPE

Wärmepumpe: Wann sie sich lohnt — und wann nicht

Die Wärmepumpe ist effizient, aber nicht in jedem Haus gleich. Entscheidend sind Dämmstandard, Heizsystem und der Strompreis.

Flow-ee Redaktion 15. Juli 2026 11 Min

Es kommt auf die Jahresarbeitszahl an

Die Effizienz einer Wärmepumpe misst die Jahresarbeitszahl (JAZ): Wie viel Wärme entsteht je Kilowattstunde Strom. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Fußbodenheizung erreicht typischerweise JAZ 3,8, im schlecht gedämmten Altbau mit alten Heizkörpern eher 2,7 (Quelle Fraunhofer ISE).

Wann sie sich rechnet

  • Gut geeignet: Neubau oder saniertes Haus, Flächenheizung, niedrige Vorlauftemperatur.
  • Genauer prüfen: unsanierter Altbau mit kleinen Heizkörpern — hier lohnt sich oft erst eine Teilsanierung.

Betriebskosten senken

Der größte Hebel nach der JAZ ist der Strompreis. Mit dynamischem Tarif und PV-Nutzung läuft die Wärmepumpe bevorzugt dann, wenn Strom günstig ist. Ein Energiemanager übernimmt das automatisch und senkt die Betriebskosten spürbar.

Förderung

Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) sind je nach Konstellation bis zu 70 Prozent Zuschuss möglich. Konditionen jährlich prüfen.

Im Wärmepumpen-Rechner siehst du JAZ, Strombedarf und Betriebskosten für dein Haus.
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Fachredaktion · Energie & Photovoltaik

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